Beim Management einer Firmenflotte ist die Qualität der Daten, die von den Fahrzeugen auf der Straße übermittelt werden, alles andere als nebensächlich. Zuverlässige Berichte zu erstellen, ungewöhnliche Nutzung zu erkennen oder fundierte Entscheidungen über Ihre Flotte zu treffen, fällt schwer, wenn Geschwindigkeit, Kilometerstand oder Fahrdaten nur ungefähr stimmen. Über Hunderte oder gar Tausende Fahrzeuge hinweg kann ein simpler Fehler von wenigen Prozentpunkten bei einem einzigen Parameter gigantische Ausmaße annehmen — mit potenziell enormen Verlusten an Zeit und Geld.
Ungenaue Daten, konkrete Risiken
Zur Veranschaulichung ein konkretes Beispiel: Eine Flotte aus 100 Fahrzeugen, die jeweils 20.000 km pro Jahr fahren, legt insgesamt 2 Millionen Kilometer jährlich zurück. Entscheidet sich der Fuhrparkleiter für ein Tool, das die Strecke um 5 % unterschätzt, „fehlen“ potenziell 100.000 km in der Summe, die die Lösung ausweist. Die erste Folge: ein überschätzter Durchschnittsverbrauch, sobald man diese fehlerhafte Strecke mit den Mengen der Tankkarten vergleicht. Startet man auf dieser Grundlage ein Programm, um die Flotte durch verbrauchsärmere Fahrzeuge zu ersetzen, dürfte die Enttäuschung erheblich sein!
Dennoch behaupten viele Anbieter von Flottenmanagement-Tools, mit nachgerüsteten Geräten eine breite Palette von Parametern präzise zu messen. Zugegeben, einige verbinden sich mit dem OBD-Anschluss des Fahrzeugs und erfassen die zurückgelegte Strecke. In den meisten Fällen messen diese Geräte jedoch nur die GPS-Position und mitunter die Bewegungen des Fahrzeugs über einen integrierten Beschleunigungssensor. Aus diesen dürftigen Daten schätzt der Anbieter dann jeden für das Flottenmanagement nötigen Parameter: Strecken, Geschwindigkeiten, Verbrauch und so weiter.
Über Hunderte oder Tausende Fahrzeuge hinweg sind ungefähre Daten keine Nebensache: Schon wenige Prozentpunkte Abweichung genügen, um Berichte, Warnungen und Erneuerungsentscheidungen zu verfälschen.
Herstellerdaten: eine Garantie für Genauigkeit
Im Gegensatz dazu stützen sich die Lösungen von Echoes auf Daten, die von den bordeigenen Sensoren des Fahrzeugs nativ erzeugt und in Echtzeit über eine GSM-Verbindung an den Hersteller übermittelt werden. Neben dem Wegfall von Kauf, Installation und Ausbau von Geräten gewährleistet dieser Ansatz auch weitaus präzisere und genauere Daten als nachgerüstete Geräte. Hier sind drei Gründe dafür:
- Eine exakte Messung statt einer Schätzung. Die meisten nachgerüsteten Geräte sind in Wirklichkeit schlicht GPS-Ortungssysteme, mitunter unterstützt durch Triangulation über das Mobilfunknetz. Aus der GPS-Position (die selbst nur auf 20 m genau ist), der Zeit und manchmal der Beschleunigung schätzt das System Geschwindigkeit und Strecke näherungsweise — und leitet den Verbrauch bisweilen aus von Hand eingegebenen Durchschnittswerten ab. Dass die Genauigkeit dabei nicht garantiert ist, versteht sich von selbst. Die von Echoes erhobenen Herstellerdaten stützen sich hingegen auf die im Fahrzeug verbauten Sensoren, angefangen beim Kilometerzähler, dessen Vorhandensein und Genauigkeit durch Artikel R.78 der französischen Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben sind.
- Ein exaktes Abbild des Armaturenbretts. Alle Informationen, die das Fahrzeug an den Hersteller übermittelt, beruhen auf seinen Sensoren und spiegeln die auf dem Armaturenbrett angezeigten Parameter wider — Anzeigen, Kontrollleuchten, Warnungen: Geschwindigkeit, Kilometerstand, Reifendruck, Kraftstoff- oder Batteriestand und so weiter. Dadurch kann eine Sensorstörung kaum unbemerkt bleiben: Eine unerwartet aufleuchtende Reifendruck-Warnleuchte oder eine eingefrorene Tankanzeige veranlasst den Fahrer ganz natürlich, dies zu bemerken und das Fahrzeug reparieren zu lassen. Ein nachgerüstetes Gerät bietet dagegen keinerlei Absicherung: Ist es defekt, kann es an Ort und Stelle bleiben und jahrelang falsche Daten übermitteln!
- Null Defekte, null Wartung. Ein GPS-Gerät kann aus unzähligen Gründen versagen: Schon bevor es überhaupt sendet, kann es schlecht konstruiert, falsch konfiguriert, mangelhaft montiert, schlecht angeschlossen oder für das Fahrzeug ungeeignet sein; mit der Zeit kann es ausfallen, aus seiner Halterung fallen, ausgebaut oder gestohlen werden. Herstellerdaten hingegen beruhen auf integrierter Telematik, die einer werkseitigen Qualitätskontrolle nach den Standards des Herstellers unterliegt — wodurch die Risiken von Störungen und fehlerhaften Daten weitaus geringer ausfallen.
Der Einbau vernetzter Geräte kann durchaus ein erster Schritt in einer Strategie zur Überwachung und Steuerung der Flotte sein. Dennoch garantieren allein die Lösungen von Echoes die Präzision und Schärfe der Daten, die für ein optimales und rigoroses Flottenmanagement erforderlich sind.
Vertrauen Sie auf Daten direkt an der Quelle — gemessen von den fahrzeugeigenen Sensoren, nicht geschätzt von einer Box. Entdecken Sie die Präzision von Herstellerdaten mit CarFleet.



